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Hildegard von Bingen

Shownotes

Visionärin und Alleskünstlerin...
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Die Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_von_Bingen
Inhalte wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Transkript anzeigen

00:00:00: Hildegard von Bingen.

00:00:02: Hildegard von Bingen wurde tausend achtundneunzig geboren.

00:00:07: Wahrscheinlich in Bärmersheim vor der Höhe oder in Niederhosenbach, wo ihr Vater Hildebrecht von Hosenbach lebte.

00:00:15: Sie starb am siebzehnten September elfhundertneunundsiebzig im Kloster Rupertsberg bei Bingen am Rhein.

00:00:25: Sie war Benediktinerin und Eptissin, schrieb Gedichte, komponierte Musik, und beschäftigte sich als Universalgelehrte mit Natur und Heilwissen.

00:00:35: Hildegard gilt als erste Vertreterin der deutschen Mystik des Mittelalters.

00:00:40: Ihre Schriften behandeln Religion, Medizin, Musik, Ethik und Kosmologie.

00:00:47: Sie beriet viele Zeitgenossen, hinterließ einen umfangreichen Briefwechsel mit deutlichen Ermahnungen an hochgestellte Personen und unternahmweite Seelsorgereisen, bei denen sie auch öffentlich predigte.

00:01:00: In der römisch-katholischen Kirche wird sie als Heilige verehrt.

00:01:05: Papst Benedikt, der Sechzehnte, dehnte ihre Verehrung am zehnten Mai-Zweitausendzwölf auf die Weltkirche aus und am siebten Oktober-Zweitausendzwölf wurde sie zur Kirchenlehrerin erklärt.

00:01:19: Neben Albertus Magnus ist sie die einzige deutsche Person, der dieser Titel verliehen wurde.

00:01:26: Auch in der anglikanischen, der altkatholischen und in evangelischen Kirchen Erinnert man in Gedenktagen an sie.

00:01:33: Ihre Reliquien liegen in der Pfarrkirche von Eibingen.

00:01:38: Lebensgeschichte.

00:01:41: Herkunft.

00:01:43: Die Eltern von Hildegard von Bingen, Hildebert und Mächthild gehörten dem edelfreien Stand an.

00:01:50: Ihr genaues Geburtsdatum und ihr Geburtsort sind von ihr selbst und von zeitgenössischen Biografen nicht genannt.

00:01:57: Aus ihrer Schrift CIVIAS ergibt sich dass Hildegard irgendwann zwischen dem ersten Mai, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November, November.

00:02:28: In einer Urkunde von elfhundert zwölf wird ein Hildebert genannt, der als ihr Vater gilt.

00:02:34: Demnach war ihr Vater Hildebert, Hildebrecht, von Hosenbach, dem heutigen Niederhosenbach bei Ida Oberstein und ihre Mutter Mächthild von Mercksheim.

00:02:45: Wahrscheinlich wurde Hildegardt eintausend achtundneunzig am Stammsitz der Familie in Niederhosenbach geboren, und verbrachte dort die ersten acht Jahre ihres Lebens.

00:02:58: Als zehntes Kind sollte sie ihr Leben der Kirche widmen, als ein Zehnter an Gott.

00:03:05: Kindheit.

00:03:07: Auf dem Hof ihres Vaters verbrachte Hildegard ihre Kindheit.

00:03:11: Mit acht Jahren brachten ihre Eltern sie, wie damals üblich, als Oblatin und gaben sie zusammen mit der acht Jahre älteren Jutta von Spohnheim in religiöse Erziehung.

00:03:24: Zwei Jahre zuvor hatte Jutta im Alter von vierzehn Jahren vom Mainzer Erzbischof Rutthardt die Jungfrauenweihe erhalten.

00:03:32: Drei Jahre lang übernahm die geweihte Witwe Uda von Gölheim diese Erziehung.

00:03:39: In der Klausel auf dem Diesibodenberg.

00:03:42: Nach einer Überlieferung wurde Hildegard am ersten Tag des Monats November im Jahr elfhundert zwölf auf dem Diesibodenberg eingeschlossen.

00:03:52: Eine andere Überlieferung berichtet Sie sei bei der Einweisung acht Jahre alt gewesen.

00:03:59: Sie wurde zusammen mit Jutta, die von diesem Moment an ihre Lehrmeisterin war, und einer weiteren jungen Frau in ein Inklusorium aufgenommen.

00:04:09: Das Kloster war seit dem Jahr elfhundert acht von Benediktiner Mönchen bewohnt.

00:04:15: An jenem Tag legte Jutta vorabt Burchardt ihre Profess ab, Hildegard selbst legte ihre Profess später vor dem Bischof Otto von Bamberg ab.

00:04:25: Otto vertrat vom Jahr elfhundertzwölf bis zum Jahr elfhundertfünftzehn den inhaftierten Mainzer Erzbischof Adalbert.

00:04:34: Nach Jutters Tod wurde Hildegard im Jahr elfhundertsechsunddreißig zur Magistra der versammelten Schülerinnen gewählt.

00:04:43: Mehrfach kam es zu Auseinandersetzungen mit Abt Kuno von Disi Bodenberg, weil Hildegard die strenge Aschkäse lockerte.

00:04:52: Sie milderte die Speisevorschriften, und verkürzte die von Jutta festgelegten, sehr langen Gebets- und Gottesdienstzeiten.

00:05:01: Als Hildegard schließlich mit ihrer Gemeinschaft ein eigenes Kloster gründen wollte, kam es zum offenen Konflikt.

00:05:09: Die Benediktiner lehnten das ab, weil Hildegard dem Disibodenberg große Aufmerksamkeit brachte.

00:05:17: Beginn der öffentlichen Wirksamkeit.

00:05:21: Onehundertvierundvierzig wurden Hildegards Visionen nach ihrer Darstellung sehr stark.

00:05:27: Unsicher, ob sie göttlichen Ursprungs waren, suchte sie in einem aufgeregten Brief Rat bei Bernhard von Clairvaux.

00:05:36: Bernhard beruhigte sie, antwortete aber vorsichtig.

00:05:41: Es blieben nur zwei Briefe zwischen ihnen.

00:05:45: Weil Bernhards Antwort die Erwartungen nicht ganz erfüllte, wurde sie für den Ruppertsberger Riesenkodex abgeändert.

00:05:53: In der Forschung wird diskutiert, ob ein kurzes Zitat aus der Korrespondenz und die Episode eines vergeblichen Besuchs Bernhardt fiktiv sind.

00:06:05: Seine Anerkennung trug dennoch zur allgemeinen Anerkennung von Hildegardts Persönlichkeit bei.

00:06:12: Im selben Jahr begann Hildegardt mit Unterstützung ihres Sekretärs Wollmar von Diesibodenberg und der Nonne Richardis von Stade ihre Visionen und ihre theologischen und anthropologischen Vorstellungen auf Latein aufzuschreiben.

00:06:28: Da sie die lateinische Grammatik nicht beherrschte, ließen ihre Schreiber die Texte zuletzt, wie Bert von Gorm Blue, korrigieren.

00:06:38: Ihr Hauptwerks Zivias entstand über sechs Jahre und enthält fünfunddreißig kunstvoll gemalte Miniaturen in leuchtenden Farben, die den komplexen Text veranschaulichen.

00:06:50: Die Original-Handschrift gilt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als verschollen.

00:06:57: In der Abtei St.

00:06:58: Hildegard in Eibingen befindet sich eine illuminierte Kopie von neunzehnhundertneununddreißig.

00:07:05: Auf einer Synode in Trier erhielt Hildegard elfhundertsiebenundvierzig von Papst Eugen der Dritte die Erlaubnis, ihre Visionen zu veröffentlichen.

00:07:17: Diese Erlaubnis stärkte ihre politische Bedeutung.

00:07:21: Sie stand in Briefkontakt mit vielen geistlichen und weltlichen Mächtigen.

00:07:27: Hildegard hatte zahlreiche Visionen.

00:07:30: Eine Erscheinung von elfhundertundvierzig verstand sie als Auftrag, ihre Erfahrungen aufzuschreiben.

00:07:37: Verunsicherung über die Bedeutung dieser Erfahrung führte bei ihr zu Krankheit.

00:07:44: Der Neurologe Oliver Sacks und andere moderne Forscher deuten Hildegards sehr bildhafte Beschreibungen ihrer körperlichen Zustände und ihrer Lichtvisionen als Symptome einer schweren Migräne mit Aura.

00:07:59: Sie vermuten, dass ein Skotom die beschriebenen Lichtphänomene ausgelöst haben könnte.

00:08:08: Meisterin vom Rupertsberg.

00:08:11: Zwischen elfhundertsiebenundvierzig und elfhundertfünfzig gründete Hildegard das Kloster Rupertsberg bei der Mündung der Nahe in den Rhein.

00:08:20: Die noch erhaltenen Kunstgegenstände, besonders das Goldpurpurne Antipendium, zeigen den einstigen Reichtum des Kloster.

00:08:30: Auffällig ist, dass der Maler Mathis Gotath Nithath, genannt Grüne Wald, das Kloster oberhalb der Nahe als Vorlage für die Klosterkirche im Hintergrund der Weihnachtstafel des Eisenheimer Altars um fifteenhundertsechzehn benutzte, Grüne Wald hielt sich um fifteenhundertzehn in Bingen auf und arbeitete auf der Burg Klopp als Wasserkunstmacher.

00:08:57: Elfhundertundfünfzig gab es einen Streit mit geistlichen Würdenträgern.

00:09:03: Der Mainzer Erzbischof Heinrich und sein Bremer Kollege Hartwig von Stade verlangten, dass Richardis von Stade das neue Kloster verlasse.

00:09:14: Richardis war die Schwester des Bremer Erzbischofs.

00:09:18: und sollte Eptissin von Bassum werden.

00:09:21: Hildegard verweigerte zunächst die Freistellung und wandte sich an Eugen, den Dritten, doch die beiden Erzbischöfe setzten sich durch und Richardis verließ Rupertsberg, elfhundertzweiundfünfzig bestätigte Erzbischof Heinrich, die Übertragung der durch Hildegards Ruf stark gewachsenen Klostergüter.

00:09:45: Der wachsende Besitz beeinflusste das Leben der Gemeinschaft, und löste Kritik aus.

00:09:50: Mehrere geistliche und auch Leiterinnen anderer Gemeinschaften, darunter Tankswind von Andernach, warfen Hildegard vor, ihre Nonnen würden zu fest Gottesdiensten luxuriös geschmückt erscheinen und das in Rupertsberg nur Frauen aus adligen Familien aufgenommen würden.

00:10:10: Als standesbewusste Adlige verteidigte Hildegard die Regel, nur Adl aufzunehmen mit dem Bild, Man bringe ja auch nicht das ganze Vieh in einen einzigen Stall und mit dem Hinweis, dass Gott zwar alle Liebe innerhalb seines Volkes aber Unterschiede mache.

00:10:29: Weil die Zahl der Nonnen im Rupertsberger Kloster weiter wuchs, kaufte Hildegard elfhundertfünfundsechzig das leerstehende Augustiner Kloster in Eibingen und gründete dort ein Tochterkloster, in das Nichtadelige eintreten konnten.

00:10:47: Sie setzte dort eine Priorin ein.

00:10:50: Hildegard von Bingen starb am siebzehnten September, Elfhundertneunundsebzig, im Zweiundachtzigsten Lebensjahr.

00:10:59: Wirken.

00:11:01: Man kann Hildegards Bedeutung schwer in einzelne Kategorien einordnen, weil sich unser Weltbild seit der Aufklärung stark verändert hat.

00:11:10: In ihrer Zeit galten wichtige Persönlichkeiten oft als Universalgelehrte.

00:11:15: Hildegard von Bingen wird allgemein als jemand angesehen, die mit eigenen Denkansätzen neue Impulse setzte und so einen breiten, umfassenden Blick ermöglichte.

00:11:26: Hildegard von Bingen war eine universal gebildete Persönlichkeit, die Theologie, Politik, Naturkunde, Medizin und Mystik verbannt.

00:11:38: Ihr selbstbewusstes Auftreten machte sie weit hin bekannt.

00:11:42: Als erste Nonne predigte sie öffentlich und reiste durch große Städte des Reiches.

00:11:49: Zeitgenossen suchten ihren Rat und sie begründete ihre Autorität mit Visionen, die ihr in einer Männerdominierten Kirche Gehör verschafften.

00:11:59: Ihre drei Hauptwerke, Skiwias, Lieber Vitae, Meritorum und Lieber Divinorum Operum, verbinden Ethik, Kosmos und Menschenbild und zeigen ihre Vorstellung vom Gleichklang von Leib, Seele und Schöpfung.

00:12:16: Etwa dreihundert Briefe belegen ihre Rolle als einflussreiche Beraterin von Königen, Päpsten und Klöstern.

00:12:24: Zwischen elfhundertfünfzig und elfhundertsechzig verfasste sie Natur- und heilkundliche Schriften, Physiker, Kausai, Etkurei, die antike Heilkunde mit Volksmedizin verbinden.

00:12:38: Ihre Medizin betont Ganzheit und beschreibt einfache Mittel für Lein.

00:12:44: Die moderne Hildegardmedizin hat jedoch nur lose Bezüge zu ihren Originaltexten.

00:12:50: Ungewöhnlich offen schrieb Hildegard auch über Sexualität und Empfängnis.

00:12:56: Sie sah Begierde als Teil des göttlichen Willens und betonte die gleichwertige Beteiligung von Mann und Frau an der Zeugung.

00:13:06: Ihre positive Sicht, weiblicher Körperlichkeit sorgte teils für Kritik, etwa wegen der feierlichen Kleidung ihrer Nonnen.

00:13:15: Insgesamt gilt Hildegard als eine der prägendsten Frauen des Mittelalters, religiöse Autorität, Naturbeobachterin und originelle Denkerin mit anhaltender Wirkung.

00:13:29: Nachleben.

00:13:31: Die Klöster, die sie Bodenberg und Rupertzberg, Hildegards zentrale Wirkungsstätten, sind heute Ruinen.

00:13:39: Nach der Zerstörung des Rupertzbergs im Dreißigjährigen Krieg gelangten ihre Reliquien nach Eibingen, wo sie seit sixteenhundert-einundvierzig verehrt werden.

00:13:51: Die dortige Pfarrkirche St.

00:13:53: Hildegard und die Abtei St.

00:13:55: Hildegard, gegründet Ninzehundertvier, bewahren bis heute ihr Andenken.

00:14:01: Ihre Verehrung setzte früh ein.

00:14:04: Mehrere Heilig-Sprechungsversuche im dreizehnten Jahrhundert scheiterten, doch Hildegard wurde in das Martyrologium Romanum aufgenommen.

00:14:13: Papst Benedikt der Sechzehnte erhob sie zwei Tausend zwölf zur Kirchenlehrerin.

00:14:19: Der siebzehnte September ist ihr Gedenktag, an dem in Eibingen das Hilde Gardis fest mit Reliquienprozession gefeiert wird.

00:14:28: Seit nineteenhundertneunzwanzig tragen Schreinträger den Reliquien-Schrein.

00:14:35: Zahlreiche Kirchen, Schulen, ein Mondkrater, Ein Pilgerweg, Naturgärten und Museen sind nach ihr benannt.

00:14:44: Die internationale Forschung zu Hildegard wächst stetig.

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