Wolfgang Amadeus Mozart
Shownotes
Kinderliches Genie...
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Die Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart
Inhalte wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)
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00:00:00: Wolfgang Amadeus Mozart.
00:00:03: Wolfgang Amadeus Mozart, geboren siebzehnthundertsechsundfünfzig in Salzburg und gestorben siebzehnthundertneunzig in Wien, war ein führender Komponist der Wiener Klassik.
00:00:17: Nach frühen Erfolgen als Wunderkind wirkte er in Wien als freier Musiker, feierte große Opern- und Klavierkonzert-Erfolge, kämpfte aber zeitweise mit finanziellen Problemen.
00:00:30: Er hinterließ ein vielseitiges, stilprägendes Werk, das bis heute zu den bedeutendsten der Musikgeschichte zählt.
00:01:02: Die Geburt fand in der Getreidegasse Neuen in einer Dreizimmerwohnung des Hagenauerhauses statt.
00:01:09: Am nächsten Vormittag um zehn Uhr wurde er im Salzburger Dom getauft.
00:01:14: Dort wurde er mit dem Namen Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus eingetragen.
00:01:20: Sein Vater Leopold schrieb in Briefen eine etwas andere Form.
00:01:25: Johannes Chrysostomus Wolfgang Gottlieb.
00:01:29: In der Familie nannte man ihn meist Wolfgang.
00:01:32: Als Kind sagte man Wofall oder Wolfall, manchmal auch Wolf-Gangal.
00:01:38: Er war das siebte und jüngste Kind.
00:01:40: Überlebten von den Geschwistern nur er und seine Schwester Maria Anna Walburga Ignacia, die Nannal genannt wurde.
00:01:49: Sein Vater Leopold stammte aus Augsburg, hatte in Salzburg studiert und war dort Fürstbischöflicher Kammermusikus.
00:01:57: Ab siebzehnthundertsieben und fünfzig nannte man ihn Hofkomponist, und ab siebzehntundundsechzig Vize-Kapellmeister.
00:02:06: Seine Mutter Anna-Maria Pertl wuchs in St.
00:02:09: Gilgen auf.
00:02:11: Mozart und seine Schwester besuchten keine öffentliche Schule.
00:02:15: Ihr einziger Lehrer war der Vater.
00:02:18: Er gab ihnen eine breite Allgemeinbildung und früh Musikunterricht.
00:02:23: Bereits mit vier Jahren begann Wolfgang, angeregt durch den Unterricht seiner Schwester Klavier zu spielen.
00:02:31: Mit sieben Jahren bekam er seine erste Geige, und konnte beim häuslichen Musikieren sofort mitspielen.
00:02:38: Erste Kompositionsversuche trug sein Vater in das für Nannal geführte Notenbuch ein.
00:02:44: Darin finden sich bereits Stücke, die Wolfgang im fünften Lebensjahr geschrieben haben soll.
00:02:49: Leopold Mozart entschied im Laufe des Jahres, die Begabung seiner Kinder der Welt zu zeigen.
00:03:03: um die Kinder an europäischen Höfen und bei akademischen Konzerten vorzustellen und ihnen kulturelle Erfahrungen zu vermitteln.
00:03:12: Im Jänner, siebzehnhundertzeigundsechzig, reisten sie nach München und zeigten sich dem bayerischen Kurfürsten.
00:03:20: Im Herbst, siebzehundertzeigundsechzig, fuhren sie nach Wien und hatten dort eine Audienz bei Kaiserin Maria Theresia.
00:03:29: Kurz darauf hielten sie sich in Pressburg auf, und kehrten anfangen, dreiundsechzig nach Salzburg zurück.
00:03:37: Am neunten Juni, dreiundsechzig, begann eine ausgedehnte Tournee durch die deutschen Lande und weite Teile West-Europas.
00:03:46: Die Reise dauerte bis zum neunundzwanzigsten November, dreiundsechzig.
00:03:51: Sie führte unter anderem nach München, Augsburg, Heidelberg, Frankfurt, Köln, Brüssel, Paris, Versailles, London, in die Niederlande, nach Amsterdam, Genf, Lyon, in die Schweiz und zurück nach Deutschland.
00:04:09: Die Kinder spielten an Fürstenhöfen, in privaten Salons und in öffentlichen Akademien.
00:04:16: Leopold suchte gezielt Empfehlungen und Verbindungen, damit die Familie bei wichtigen Gastgebern auftreten konnte.
00:04:23: In Paris entstanden siebzehnhundertsechzig vier Sonaten für Cembalo mit optionaler Violinstimme.
00:04:31: Diese Werke waren die ersten gedruckten Kompositionen Mozarts.
00:04:35: Von siebzehntundundvierundsechzig bis siebzehntundfundsechzig schrieb er seine erste Sinfonie in Essdur.
00:04:44: In London hatte die Familie bald Audienzen am Hof.
00:04:48: Vier Tage nach ihrer Ankunft gab es ein Vorspiel beim König.
00:04:53: Mozart lernte dort den Kastraten Giovanni Manzuoli kennen, der ihn in die Grundlagen des italienischen Gesangs einführte.
00:05:02: Er traf außerdem Johann Christian Bach, mit dem er musizierte und der später großen Einfluss auf ihn haben sollte.
00:05:09: Im Juni, siebzehntundfundsechzig erkrankte Leopold schwer und die Familie zog für sieben Wochen nach Chelsea.
00:05:17: In dieser Zeit arbeitete Wolfgang Unabhängiger und es entstanden vieles Gizzen und Kompositionsideen.
00:05:24: Am vierundzwanzigsten Juli, siebzehntundfundsechzig, verließ die Familie London.
00:05:30: Auf der Rückreise erkrankten die Kinder in den Niederlanden lebensgefährlich an Typhus.
00:05:35: Danach reisten sie noch einmal nach Paris, traten in der Schweiz auf und schlossen die Reise in München ab.
00:05:43: Leopold berichtete regelmäßig an seinen Freund und Förderer Lorenz Hagenauer.
00:05:48: Diese Briefe wurden oft im Freundes- und Bekanntenkreis weitergereicht und sollten neben persönlichen Informationen auch Wirkung bei Obrigkeit und Förderern erzielen.
00:05:58: Die Reisen wirkten gut vorbereitet.
00:06:01: Empfehlschreiben und Kontakte öffneten den Zugang zu Höfen.
00:06:06: Manche Zeitgenossen sahen in dem Vorführen der Kinder auch eine Staatsaktion von Salzburg, um die musikalischen Talente bekannt zu machen.
00:06:17: Erste Kompositionen in Wien, erste und zweite Italienreise, siebzehnthundertsechzig bis siebzehnthundertseinundsiebzig.
00:06:26: Nach der Rückkehr nach Salzburg wurden erste Werke Mozarts dort uraufgeführt, darunter die Schuloper die Schuldigkeit des ersten Gebots, KV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV-OV.
00:07:04: Wolfgang und seine Schwester erkrankten dort, genasen aber, und kehrten am zehnten Januar, siebzehntundsechzig, nach Wien zurück.
00:07:13: In Wien vollendete Mozart das Singspiel Bastien und Bastien, KV-Fünfzig, die Weisenhausmesse, KV-Einhundertneununddreißig und die Opera Bufala-Finta Semplice, KV-Einhundfünfzig.
00:07:28: Diese Oper entstand aus einer Idee von Kaiser Josef II.
00:07:33: ohne offiziellen Auftrag.
00:07:35: Wegen Widerstands von Sängern und Musikern, die sich nicht von einem zwölfjährigen dirigieren lassen wollten, wurde die Aufführung zunächst abgesetzt.
00:07:45: Zwischen seventeenhundertsechzig und siebzehundertachzig hielt sich Mozart öfter im Benediktiner Kloster Seon auf.
00:07:53: Für das Kloster schrieb er die Offertorien Scande Coelilimina, KV-Dreihunddreißig, siebzehundertneunundsechzig und Internatos Mullirum.
00:08:03: KV-II-Siebzehnhunderteinundsebzig.
00:08:08: Die sogenannte Mozart-Eiche am See Ohner See steht noch heute.
00:08:12: Nach fünfzehn Monaten in Wien kehrte die Familie am fünften Januar siebzehunderteixundneunzig nach Salzburg zurück.
00:08:21: La Finta-Semplize wurde dort am ersten Mai aufgeführt.
00:08:26: Am siebenundzwanzigsten Oktober erhielt Mozart die Berufung zum dritten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle.
00:08:34: Die Stelle war zunächst unbesoldet.
00:08:37: Am dreizehnten Dezember, siebzehntundneunundsechzig, brach er mit seinem Vater zur ersten von drei Italien-Reisen auf.
00:08:45: Mit zwei Unterbrechungen dauerte diese Reise insgesamt fast dreieinhalb Jahre.
00:08:51: Ziel der Reise war vor allem, Produktionsverträge im System der italienischen Oper zu sichern.
00:08:57: Erste feste Station war Mailand.
00:09:00: Unterwegs gab Mozart private Auftritte in Innsbruck, Rovereto, Verona, Und in Mantua.
00:09:07: In Mailand erhielt er einen Opernauftrag für die Saison, siebzehnthundertsiebzig bis einundsiebzig, das Libretto zu Mitridate, Redi Ponto, bekam er vier Monate später.
00:09:20: Empfehlungsbriefe führten die Mozarts weiter nach Bologna, Parma, Florenz, Rom und Neapel.
00:09:28: In Rom hörte Mozart das neunstimmige Miserere von Gregorio Allegri ein oder zweimal und schrieb die Melodie aus dem Gedächtnis nieder.
00:09:38: Über den genauen Ablauf und den Umfang möglicher Improvisationen ist nichts überliefertes erhalten.
00:09:44: Spätere Untersuchungen bieten aber plausible Erklärungen.
00:09:49: Die Neapel besuchte Mozart auch Pozzuoli, Bayai, Pompeii, Herkulanium und Caserta.
00:09:56: Am vierten Juli, siebzehnthundertsiebzig, verlieh ihm Papst Clemens der Vierzehnte, den Orden vom goldenen Sporn, Den Ehrentitel Ritter nutzte Mozart aber nicht.
00:10:08: Am ersten Oktober, siebzehntundertsiebzig, waren die Mozarts in Bologna und trafen dort auf Padre Martini.
00:10:17: Ob Martini Mozart in Kanon-Technik oder Stile Antico unterrichtete, ist nicht bewiesen.
00:10:25: Martini setzte sich für Mozarts Aufnahme in die Akademia Philharmonica ein.
00:10:32: Mozart bestand die dafür nötige Prüfung am neunten Oktober.
00:10:36: wahrscheinlich mit Unterstützung Martinis.
00:10:40: Am siebenundzwanzigsten Juli, siebzehnthundertsiebzig, erhielt Mozart das Libretto für seine Oper.
00:10:47: Zur Vorbereitung von Mitridate kehrten Vater und Sohn am achtzehnten Oktober, siebzehnthundertsiebzig, nach Mailand zurück.
00:10:55: Die Premiere am sechsohnzwanzigsten Dezember erwies sich als großer Erfolg.
00:11:01: Auf der Reise traf Mozart bedeutende italienische Komponisten Darunter Giovanni Battista San Martini und Niccolò Piccini in Mainland, Pietro Nardini in Florence sowie Gian Francesco De Marro und Giovanni Paesiello in Neapel.
00:11:18: Am XXIII.
00:11:20: März, Seventehunderteinundsebzig, kehrten Vater und Sohn nach Salzburg zurück.
00:11:26: Am XIII.
00:11:27: August brachen sie zur zweiten Italienreise auf.
00:11:31: Die Serenata Theatrale Ascanio in Alba KV-Einhundert-Elf wurde am siebzehnten.
00:11:39: Oktober-Siebzehnhundert-Einhundert-Siebzig in Mailand.
00:11:42: Anlässlich der Hochzeit von Erzherzog Ferdinand Karl und Maria Beatrice Deste Uhr aufgeführt.
00:11:50: Die Gegenüberstellung mit der Operaserie Il Rugiero von Johann Adolf Hasse bot Mozart die Möglichkeit, musikalische Kontraste und reizvolle Instrumentation wirkungsvoll zu gestalten.
00:12:04: Der junge Erzherzog erwog Mozart an seinen Hof zu holen, doch Kaiserin Maria Theresia riet davon ab.
00:12:12: Am fünftzehnten Dezember, siebzehnt hundert und siebzig, trafen Vater und Sohn wieder in Salzburg ein.
00:12:21: Konzertmeister in Salzburg, siebzehnt hundert und siebzig bis siebzehnt hundert und siebzig, dritte Italien-Reise, Reisen nach Wien und München.
00:12:31: Im Jahr siebzehnt hundert und siebzig, wurde Hieronymus Franz Josef von Colorado zum Fürsterzbischof von Salzburg gewählt.
00:12:41: Erfolgte Sigismund Christoph Graf von Schrattenbach nach, der die Reisen der Familie Mozart großzügig gefördert hatte.
00:12:50: In den Familienbriefen tritt Colorado oft als unsympathischer, schikanöser Machtträger auf, der Wolfgangswege behindert, doch man wusste um Mozarts großes Talent.
00:13:05: ernannte Colorado Mozart zum besoldeten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle.
00:13:12: Trotzdem wurde Vater und Sohn eine dritte Italien-Reise erlaubt, die vom vierundzwanzigsten Oktober, die vom vierundzwanzigsten Oktober, die vom vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzwanzigsten Oktober, die vom Vierundzw.
00:13:36: Vierundzwanzigsten Dezember, siebzehnhundertzeigundsebzig, wurde in Mailand das Drama per Musiker Lucio Silla, KV-Einhundertfünfunddreißig, Uhr aufgeführt, der Erfolg brachte Mozart aber keine Anstellung am Hof Erzherzog Ferdinandts.
00:13:53: In Mailand schrieb er die Motette Exultate, Jubilate, KV-Einhundertfünfundsechzig, für den Sopranisten Venancio Rautzini.
00:14:04: Der Versuch, bei Großherzog Leopold von Toscana in Florenz eine Stellung zu bekommen, blieb bis Ende Februar ohne Ergebnis.
00:14:13: Und die Mozarts traten die Heimreise an, ohne konkrete Aussicht auf eine baldige Rückkehr nach Italien.
00:14:19: Nach einigen Monaten in Salzburg reisten Mozart und sein Vater vom vierzehnten Juli bis zum sechsundzwanzigsten September, siebzehnthundertdreiundsiebzig, nach Wien.
00:14:32: Die genauen Absichten von Leopold für diese zunächst nur für vier Wochen geplante Reise sind unklar.
00:14:38: In seinen Briefen findet sich nur andeutungsvolles, offenbar aus Sorge vor Mitlesern.
00:14:44: Bei einer Audienz am fünften August bei Kaiserin Maria Theresia ging es wohl noch einmal um Stellen an den Höfen in Mailand oder Florenz.
00:14:53: Die Kaiserin zeigte sich zwar gnädig, bot aber nichts Konkretes an.
00:14:58: Im selben Jahr entstand Mozarts erstes eigenständiges Klavierkonzert KVMF-Ainhundertfünfundsiebzig.
00:15:07: Ab Spätherbst, siebzehnthundertdreiundsiebzig, wohnte die Familie im ersten Stock des Tanzmeisterhauses in Salzburg, einem früheren Besitz des Hoftanzmeisters Franz Gottlieb Spöckner, dessen Erben Maria Anarab die Mozarts Mitzahl nannten.
00:15:24: Am sechsten Dezember, siebzehntundvierundsiebzig, fuhren Mozart und sein Vater nach München, um der Uraufführung der Operer Bufala Finta Giardiniera, KV, einhundertsechsundneunzig, am dreizehnten Januar, siebzehntundvierundsiebzig, in Anwesenheit von Kurfürst Maximilian, dem dritten Josef, beizuwohnen.
00:15:45: Mozarts Schwester reiste aus demselben Anlass mit.
00:15:49: Nach der Rückkehr bemühte sich Mozart erneut um eine feste Stellung in Salzburg.
00:15:54: Am XXIII.
00:15:55: April, siebzehnthundertfünfundsiebzig, wurde sein Drama per Musika Il Repastore KV-Zweihundertacht Uhr aufgeführt.
00:16:05: Als ein gemeinsames Urlaubsgesuch von Vater und Sohn abgelehnt wurde, bat Mozart vermutlich in der zweiten Hälfte Augusts um Entlassung aus dem Dienstverhältnis.
00:16:18: Auf Stellensuche und erneut Salzburg, siebzehnthundertsiebenundsiebzig bis siebzehnthundertachtzig.
00:16:25: Nach seiner Entlassung aus der Salzburger Hofkapelle brach Mozart im September, siebzehnhundertsieben und siebzig mit seiner Mutter auf, um eine bessere Anstellung zu finden.
00:16:36: In München erhielt er vom Kurfürsten Maximilian dem Dritten Josef eine Absage und auch private Vermittlungen, etwa durch Josef Müsliwicek, blieben erfolglos.
00:16:47: In Augsburg besuchte er Verwandte, lernte die Instrumente von Johann Andreas Stein kennen, und gab ein erfolgreich rezensiertes Konzert.
00:16:57: Zudem entstand dort der Kontakt zu seiner Kusine Maria Anna Tecklar.
00:17:02: Ende Oktober erreichten Mutter und Sohn Mannheim, wo Mozart das berühmte Hoforchester kennenlernte und enge Beziehungen zu Christian Kanabich und anderen Musikern knüpfte.
00:17:15: Eine feste Stelle blieb jedoch aus und die finanzielle Lage verschlechterte sich.
00:17:21: Anfang verliebte er sich in Aloisia Weber, was die ursprünglichen Reisepläne veränderte.
00:17:30: Auf Wunsch seiner Mutter und mit Zustimmung Leopolds reiste Mozart weiter nach Paris, wo er im März eintraf.
00:17:39: Die Arbeitsbedingungen waren schwierig, doch mit der großen Sinfonie in D-Dur-KV-两undundneinzig erzielte er am achtzehnten Juni einen wichtigen Erfolg.
00:17:51: Seine Mutter starb jedoch am dritten Juli.
00:17:53: Und nach Spannungen mit Baron Grimm, verlor Mozart zentrale Unterstützer.
00:17:59: Musikalisch bereichert, aber ohne Perspektive, kehrte er schließlich über Straßburg und Nancy zurück.
00:18:06: Inzwischen hatte Aloysia Weber in München Karriere gemacht und Mozart reiste noch einmal dorthin, wurde jedoch erneut abgewiesen.
00:18:16: Anfang seventeenhundertsieben und siebzig kehrte er nach Salzburg zurück, ordnete seine Finanzen und erhielt dort eine Anstellung als Hoforganist mit einem Gehalt von vierhundertfünfzig Gulden.
00:18:30: In den folgenden eineinhalb Jahren entstanden zentrale Werke wie das Konzert für zwei Klaviere KV-Dreihundertfünfundsechzig, die Krönungsmesse KV-Dreihundertsebzehn und die Sinfonie in Bedur KV-Dreihundertneunzehn, geprägt von seinen Eindrücken aus Mannheim und Paris.
00:18:52: Idomeneo und der Bruch mit dem Erzbischof, siebzehntundachtachzig bis siebzehntundachteinundachtzig.
00:19:00: Im Herbst, siebzehntundachtachzig, erhielt Mozart vom bayerischen Kurfürsten Carl Theodor den Auftrag für eine große Oper zur Karnevalssaison.
00:19:11: Am fünften November, siebzehntundachtachzig, reiste er nach München, um die Operaserie Idomeneo, Redi Creta, KV-Dreihundertsechsundsechzig zu komponieren, und mit den Sängern und dem Hoforchester einzuüben.
00:19:27: Viele Mitwirkende kannte er noch aus Mannheim.
00:19:30: Anton Rav übernahm die Titelrolle, Dorothea Wendling sang die Illia und Elisabeth Augusta Wendling die Elettra.
00:19:38: Die musikalische Leitung lag bei Christian Kanabich.
00:19:42: Mozart selbst begleitete am Cembalo.
00:19:46: Intendant des Hoftheaters war Josef Anton von Seau, mit dem Mozart bereits vor Jahren zusammengearbeitet hatte.
00:19:53: Sein Vater Leopold unterstützte ihn aus Salzburg und verhandelte mit dem Libretisten Giambattista Varesco.
00:20:01: In zahlreichen Briefen besprachen Vater und Sohn Dramaturgie und musikalische Gestaltung.
00:20:07: Die Zusammenarbeit war produktiv.
00:20:09: Die Uraufführung fand am neunundzwanzigsten Januar, siebzehnhunderteinundachtzig, im Münchener Residenztheaterstadt.
00:20:17: Mozarts Vater, seine Schwester und Freunde reisten an, um dabei zu sein.
00:20:23: Die Aufführung wurde als meisterhaft gesehen, besonders wegen des eindrucksvollen Orchester-Einsatzes, und Mozart schätzte Idomeneo hoch ein.
00:20:33: Für den München Aufenthalt hatte der Erzbischof Colorado Mozart sechs Wochen Urlaub gewährt, die Mozart deutlich überschritt.
00:20:42: Nach einem weiteren Aufenthalt im Februar wurde er im März nach Wien beordert, weil der Erzbischof dorthin reisen und einige Hofleute und Musiker mitnehmen wollte.
00:20:52: Mozart galt als wichtiges Aushängeschild.
00:20:57: Er reiste am zwölften März ab und kam am sechzehnten März in Wien an, wo er im Deutschordenshaus nahe seinem Arbeitgeber untergebracht wurde und in geregelten Sitzordnungen mit dem Hofpersonal die Mahlzeiten einnahm.
00:21:11: Er hielt sich nicht regelmäßig zur morgendlichen Verfügung bereit, sondern erschien meist nur auf ausdrückliche Anforderung.
00:21:19: Neben den Diensten für den Erzbischof suchte Mozart weitere Verdienstmöglichkeiten, hatte in Wien Respekt und war oft Gast bei Adligen.
00:21:28: Er gewann eine gut zahlende Schülerin.
00:21:31: Die Lage mit seinem Dienstherren blieb angespannt.
00:21:35: Als Colorado die Rückkehr nach Salzburg durchsetzen wollte, drohte Mozart mit dem Dienst austritt, was seinen Vater nicht unterstützte.
00:21:44: Die Abreise verzögerte sich, weil Mozart angeblich noch ausstehende Gelder nicht eintrieb.
00:21:51: Nach mehreren Audienzen eskalierte der Konflikt.
00:21:55: Colorado warf ihm Vernachlässigung der Pflichten vor und wies ihn aus dem Zimmer, worauf Mozart eine schriftliche Bestätigung des Austritts verlangte.
00:22:05: Der Kammerhergraf Arco weigerte sich, das Kündigungsschreiben und das ausgezahlte Reisegeld anzunehmen und erwartete stattdessen eine unterwürfige Entschuldigung.
00:22:17: Vermittlungsversuche blieben erfolglos und bei einer Begegnung am achten Juni, siebzehnhundertundachtzig, kam es schließlich zum berühmten Fußtritt, der den Bruch besiegelte.
00:22:28: Ein formelles Entlassungspapier erhielt Mozart nie.
00:22:31: Der Riss zu seinem Dienstherrn und auch Belastungen im Verhältnis zum Vater wirkten lange nach.
00:22:38: Ein weiterer Grund für seinen Verbleib in Wien war die wieder aufgelebte Verbindung zur Familie Weber.
00:22:45: Nach dem Tod des Vaters und späteren familiären Veränderungen wohnte Mozart ab Mai bei Cecilia Weber als Untermieter und blieb dort bis Anfang September, siebzehntundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund und der erfolgreichen Uraufführung der Entführung aus dem Serail künstlerisch wie finanziell an Boden.
00:23:23: Im August heiratete er Konstanze Weber.
00:23:27: Von ihren sechs Kindern überlebten nur zwei.
00:23:30: Reisen nach Salzburg, die Linzersinfonie, die unvollendete Misser C-Moll sowie sein Werkverzeichnis markieren diese produktive Phase.
00:23:40: Prägend waren auch die Freundschaft mit Josef Hayden, und die musikalischen Studien im Kreis um Baren von Zvieten.
00:23:48: Ab Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von Dezember, von De.
00:24:14: Im Jahr seventeenhundertneunzig stabilisierte sich seine Lage wieder und Mozart erzielte mit der Zauberflöte sowie La Clemenza di Tito zwei späte Triumphe.
00:24:28: Letzte Werke und früher Tod.
00:24:32: Mitte September siebzehundertneunzig kehrte Mozart nach Wien zurück.
00:24:37: Nach der Uraufführung der Zauberflöte arbeitete er an der Komposition des Requiems, KV sixhundertsechsundzwanzig.
00:24:46: Bereits im Juni hatte er sich mit der Mutette Ave Verum Corpus, KV-Sixhundertachzehn, wieder der Kirchenmusik zugewandt.
00:24:55: Den Auftrag für das Requiem erhielt er von Graf Franz von Walsek, der das Werk dem Andenken seiner früh verstorbenen Frau widmen wollte und anonym bleiben wollte.
00:25:06: Mozart bekam eine hohe Anzahlung, bat wegen zahlreicher anderer Verpflichtungen um Aufschub und konnte das Werk am Ende nicht vollenden.
00:25:16: Nach seinem Tod beauftragte seine Frau Constanze Franz Xaver Süßmeier, das requiem unter Mozarts Namen zu vervollständigen.
00:25:26: Am zwanzigsten November wurde Mozart betlägerig.
00:25:29: Etwa zwei Tage, nachdem er die Uraufführung seiner Kantate laut, verkünde unsere Freude, KV- Sixhundertdreiundzwanzig geleitet hatte.
00:25:39: Am fünften Dezember, kurz vor ein Uhr morgens, starb er.
00:25:44: Er wurde nicht ganz sechsunddreißig Jahre alt.
00:25:48: Im letzten Lebensjahr wohnte er im kleinen Kaiserhaus in der Rauensteingasse Acht auf der Rückseite des heutigen Kaufhauses Steffel in der Kärntner Straße.
00:25:59: Eine Gedenktafel erinnert an seinen Tod am fünften Dezember, Seventeenhundertneunzig.
00:26:06: Tod und Begräbnis haben die Nachwelt besonders beschäftigt.
00:26:11: Der anonyme Auftrag, dass das Requiem sein letztes, unvollendetes Werk war, Seine finanziellen Schwierigkeiten und der plötzliche Tod in jungem Alter führten zu Spekulationen, Legenden und Verschwörungstheorien.
00:26:25: Eine endgültige medizinische Klärung der Todesursache ist nicht möglich.
00:26:31: Der Totenbeschauer nannte die Erkrankung ein hitziges Frieselfieber, also hohes Fieber mit sichtbarem Hautausschlag.
00:26:37: Mit einiger Sicherheit starb Mozart an einer akuten, wahrscheinlich bakteriellen Infektion.
00:26:45: Viele Forscher halten ein rezidivierendes, rheumatisches Fieber in Folge wiederholter Streptokokken-Infektionen für plausibel.
00:26:55: Solche Verläufe können Autoimmunreaktionen auslösen und das Herz schädigen, etwa durch Endocarditis, Myocarditis oder eine Klappenschädigung.
00:27:07: Auch der kurz vor seinem Tod durchgeführte Adalas könnte für den Verlauf ungünstig gewesen sein.
00:27:14: Unmittelbar nach seinem Tod kursierten Gerüchte von Vergiftung.
00:27:19: Berichte darüber erschienen später und dürften eher Ausdruck einer düsteren Stimmung sein.
00:27:24: Moderne, seriöse Forschungen halten die Vergiftungsthese für unbegründet.
00:27:30: Eine verbreitete Erklärung aus zeitgenössischen Berichten deutet seinen frühen Tod auf die enorme Arbeitsbelastung und körperliche Erschöpfung zurück.
00:27:40: Mozarts Leichnamen wurde zuerst in seiner Wohnung aufgebahrt und dann in der Kreuzkapelle des Stefans Domes ausgesegnet.
00:27:48: Beigesetzt wurde er in einem nicht gekennzeichneten Sammelgrab auf dem Sankt Markser Friedhof.
00:27:55: Die Begräbnisformalitäten organisierte Gottfried van Zvieten, der der Familie später beistand.
00:28:01: Die genaue Stelle des Grabes ist nicht bekannt.
00:28:05: Konstanz im Mozart versuchte, Achtzehnhundertfünfundfünfzig wurde der Standort so gut wie möglich ermittelt und Achtzehnhundertneunundfünfzig ein Grabmal an dieser Stelle errichtet.
00:28:20: Später wurde dieses Denkmal in die Gruppe der Musiker Ehrengräber am Wiener Zentralfriedhof umgesetzt.
00:28:27: Die vermutete Stelle auf dem St.
00:28:28: Markser Friedhof wurde in der Zwischenzeit mit einem Gedenkzeichen versehen.
00:28:35: Vermächtnis.
00:28:37: Viele Spekulationen über Mozartskrankheiten und Todesursachen von Tourette oder Asperger-Syndrom bis zu Infektionen oder Herzleiden bleiben unbewiesen.
00:28:48: Sicher ist vor allem, wie viel er über sich selbst hinterließ.
00:28:52: Seine umfangreiche Korrespondenz, insbesondere mit seinem Vater Leopold, gibt einzigartigen Einblick in Persönlichkeit, Alltag und Arbeitsweise.
00:29:03: Auch seine wechselnden Namensformen, von Wolfgango Amadeo bis Wolfgang Amadee, zeigen, wie unterschiedlich er sich selbst nannte, bevor im neunzehnten Jahrhundert die heute übliche Form Wolfgang Amadeus Mozart festgelegt wurde.
00:29:19: Zur Nationalität Mozarts gibt es keinen modernen Begriff.
00:29:25: Er war Untertan des Fürstärzbeschöpflichen Salzburgs und nannte sich kulturell Teutscher.
00:29:32: Sein musikalisches Vermächtnis ist klarer.
00:29:35: Mozart verband vielfältige Einflüsse zu einem einzigartigen Stil, prägte Konzert, Oper und Sinfonie neu und Schufwerke, die bis heute den Kern des klassischen Repertoirs ausmachen.
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