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Heinrich VIII.

Shownotes

König mit sechs Ehefrauen...
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Die Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_VIII._(England)
Inhalte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Transkript anzeigen

00:00:00: Einrich der Achte.

00:00:03: Einrich Der Achte regierte von Fünfzehnhundertneun bis Fünfzehnhundertsiebenundvierzig über sein Land und auch über Irland.

00:00:13: Er bestieg den Thron nach den langwierigen Rosenkriegen, was die erste friedliche Machtübergabe seit beinahe einhundert Jahren darstellte.

00:00:23: Als humanistisch gebildeter Herrscher zeigte er vielseitige Talente in der Musik, der Dichtung und im Umgang mit mehreren Sprachen.

00:00:34: In seinen jungen Jahren war er ein atletischer-und charismatischer Mann, während er im Alter fettleibig und gesundheitlich stark eingeschränkt war.

00:00:44: Seine Herrschaft war geprägt durch die Trennung der englischen Kirche vom Papstum – und seine insgesamt sechs Ehen!

00:00:52: Nach seinem Ableben folgten ihm seine drei überlebenden Kinder nacheinander auf den Thron bis das Haus Tudor Sechzehntundertdrei endete.

00:01:03: Geburt und frühe Kindheit.

00:01:06: Der spätere König wurde am achtundzwanzigsten Juni, vierzehnhundertneinundneunzig im Palace of Placencia als drittes Kind von Heinrich dem Siebten und Elisabeth auf York geboren.

00:01:20: Seine Taufe wurde mit dem üblichen Pomp vollzogen doch besaß er zunächst keine große Bedeutung für die Thronfolge da sein älterer Bruder Arthur der direkte Erbe war.

00:01:32: Sogar seine Großmutter Margaret Beaufort vermerkte seine Geburt nur beiläufig in ihren Aufzeichnungen.

00:01:40: Die ersten Jahre seiner Kindheit waren noch von den Folgen der Rosenkriege und auftauchenden Thronprintendenten wie Perkin Warbeck geprägt.

00:01:51: Bereits im Alter von drei Jahren wurde er zum Duke of York ernannt, und ritt bei Zeremonien allein auf einem Pferd.

00:01:59: Später musste er vor Rebellen in den Tower von London fliehen.

00:02:04: Erziehung und Ausbildung.

00:02:07: Seine Kindheit verbrachte der Prinz gemeinsam mit seinen Geschwistern Margaret & Mary auf Eltham Palace.

00:02:15: Dort erhielt er eine umfassende Ausbildung durch den Hofpoeten John Skeleton und weitere Lehrer, wobei er Latein, Französisch und Geschichte lernte.

00:02:26: Neben der geistigen Bildung wurden ihm auch Fertigkeiten an den Waffen und in der Musik vermittelt.

00:02:32: Es bleibt unter Historikern umstritten, ob er ursprünglich für eine geistliche Laufbahn vorgesehen war, da er früh weltliche Titel-und Landbesitz erhielt.

00:02:44: Im Jahr fourteenhundertneunundneunzig besuchte der gelehrte Erasmus von Rotterdam die Königlichen Kinder und zeigte sich von dem höflichen Auftreten des damals neunjährigen Prinzen beeindruckt.

00:02:57: Die beiden Männer pflegten später über viele Jahre hinweg einen lateinischen Briefwechsel, Thronfolger.

00:03:06: Eine entscheidende Wende trat im Jahr in den letzten Jahren ein als sein älterer Bruder Arthur überraschend verstarb.

00:03:14: Damit wurde der damals zehnjährige Junge zum direkten Thron erben.

00:03:23: Kurz nach dem Verlust seines Bruders starb auch seine Mutter im Kindbett, was er in späteren Briefen als eine sehr schmerzhafte Nachricht beschrieb.

00:03:33: Sein Vater begann nun ihn gezielt auf die Regierungsgeschäfte vorzubereiten und hielt ihn eng an seiner Seite.

00:03:41: Um das wichtige Bündnis mit Spanien zu sichern wurde beschlossen, ihn mit der Witwe seines Brooders Katharina von Aragonn zu verheiraten.

00:03:51: Da das Kirchenrecht eine solche Verbindung eigentlich untersagte, musste ein päpstlicher Dispens eingeholt werden.

00:03:58: In diesem Dokument blieb jedoch die Frage offen ob die erste Ehe Katharinas tatsächlich vollzogen worden war was später zu erheblichen rechtlichen Komplikationen führte.

00:04:10: Die Heirat verzögerte sich um mehrere Jahre da politische Spannungen zwischen seinem Vater und dem spanischen König Ferdinand entstanden.

00:04:20: Während dieser Zeit lebte Katharina in England, in einer ungewissen Position.

00:04:26: Der junge Prinz selbst hatte in dieser Phase wahrscheinlich kaum ein Mitspracherecht bei den diplomatischen Entscheidungen und stand unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

00:04:37: Dennoch entwickelte er eine große Leidenschaft für den Sport Tennis und Bogen schießen, und begeisterte sich besonders für ritterliche Turniere.

00:04:56: Im Jahr Fünfzehnhundert acht nahm er erstmals an solchen Wettkämpfen teil, wobei er sein Geschick im Umgang mit der Lanze unter Beweis stellte.

00:05:06: Als sein Vater im April Fünffzehntundneun verstarb wurde der Tod zunächst zwei Tage geheimgehalten.

00:05:14: Erst danach wurde der junge Mann als neuer König ausgerufen was in der Bevölkerung für euphorische Reaktionen und die Hoffnung auf ein neues Zeitalter sorgte.

00:05:26: Der junge König.

00:05:28: Kurz vor seinem achzehnten Geburtstag heiratete er im Juni, Katerina von Aragon.

00:05:36: Er begründete diesen Schritt mit dem letzten Willen seines Vaters – zeigte aber auch in der Öffentlichkeit große Zuneigung zu seiner neuen Gemahlinne!

00:05:47: Die gemeinsame Krönungszeremonie war von außerordentlicher Pracht und markierte den Beginn einer glanzvollen Regierungszeit.

00:05:56: In den ersten Monaten widmete sich der König vor allem Vergnügungen wie Banketten, Turnieren und der Jagd.

00:06:05: Er suchte die Gesellschaft sportlicher und gebildeter junger Männer und nahm sogar verkleidet an Turnierenteil.

00:06:12: Gleichzeitig bemühte er sich um eine Aussöhnung mit rivalisierenden Adelsfamilien und gab konfizierte Ländereien zurück.

00:06:22: In der Politik verließ er sich zunehmend auf seinen Berater Thomas Wolsey, der rasch zum einflussreichsten Ministeraufstieg.

00:06:31: Wolsey übernahm die tägliche Ratsarbeit und ermöglichte es dem König, seinen persönlichen Interessen nachzugehen.

00:06:39: Da der Monarch selten an den Sitzungen teilnahm, fungierte Wolsey als entscheidendes Bindeglied zwischen Krone und Rat.

00:06:48: Er präsentierte dem König Lösungsvorschläge und setzte dessen Entscheidungen um.

00:06:54: Bis zum Jahr fifteenhundertelf hatte sich Volzi fest als erster Minister etabliert, und genoss das volle Vertrauen des Herrschers – was seine Machtposition im Staat über Jahre hinweg sicherte.

00:07:09: Italienische Kriege.

00:07:11: Fünfzehnthundertelf bis fünfzehnhundertfünfundzwanzig.

00:07:15: Die englische Außenpolitik dieser Jahre war durch wechselnde Bündnisse mit Spanien, Frankreich und dem Kaiser des heiligen Römischen Reiches geprägt.

00:07:25: Das Ziel war es oft das europäische Machtgleichgewicht zu wahren – Krieg mit Frankreich & Schottland, Fünfzehnhundertzwölf bis Fünftzehnhundertdreizeen.

00:07:37: Der König suchte Ruhm auf dem Schlachtfeld und trat Fünfziehhundertelf der Heiligen Liga gegen Frankreich bei.

00:07:45: Im Jahr fifteenhundertzwölf landeten englische Truppen in Güyen, doch das Bündnis mit seinem spanischen Schwiegervater erwies sich als schwierig.

00:07:55: Ein Jahr später überquerte er selbst den Kanal und schlug die Franzosen in der sogenannten Sporenschlacht.

00:08:03: Während er in Frankreich kämpfte, währte seine Frau Katharina als Regentin einen Angriff der Schotten ab.

00:08:11: In der Schlacht von Floddenfield wurde das schottische Heer vernichtend geschlagen Wobei König Jakob IV.

00:08:18: sein Leben verlor.

00:08:20: Dieser Sieg sicherte die englische Nordgrenze für geraume Zeit ab, Bündnis mit Ludwig XII.

00:08:29: Nachdem seine Verbündeten ihn hintergangen hatten, schloss der König fifteenhundertvierzien Frieden mit Frankreich.

00:08:36: Als Pfand für diesen Vertrag wurde seine jüngere Schwester Mary mit dem alternden König Ludwig XV.

00:08:43: verheiratet.

00:08:45: Ziel war es, über Mary politischen Einfluss in Frankreich zu gewinnen.

00:08:50: Mary stimmte der Ehe nur unter der Bedingung zu ihren nächsten Mann selbst wählen zu dürfen.

00:08:56: Als Ludwig bereits nach wenigen Wochen starb, heiratete sie heimlich Charles Brenton.

00:09:02: Obwohl der König zunächst verärgert war, verzieh er den beiden schließlich.

00:09:08: Dieser diplomatische Kurswechsel zeigte die wachsende Eigenständigkeit der englischen Politik und die Bedeutung familiärer Bindungen in der europäischen Diplomatie jener Epoche.

00:09:20: Rivalität mit Franz I. Mit dem neuen französischen König Franz I., entstand eine lebenslange Konkurrenz um Macht-und Ansehen.

00:09:32: Beide Herrscher waren etwa gleich alt, und legten großen Wert auf ihre Bildung und körperliche Stärke.

00:09:39: Im Jahr fifteenhundertzwanzig trafen sie sich beim Feld des güldenen Tuches zu prunkvollen Verhandlungen.

00:09:47: Trotz öffentlicher Freundschaftsschwüre versuchten sie ständig einander zu übertreffen, es wurden provisorische Paläste errichtet und tagelang Feste gefeiert – sogar einen Ringkampf zwischen den beiden Königen fand statt, den der englische Monarch verlor.

00:10:05: Dieser prachtvolle Gipfel blieb jedoch ohne langfristige politische Ergebnisse da sich die Interessen beider Länder bald wieder voneinander entfernten.

00:10:16: Bündnis mit Karl V. Im Jahr fifteenhundertundzwanzig suchte der König die Nähe zu Kaiser Karl V, der zugleich der Neffe seiner Frau Katharina war.

00:10:30: Sie planten einen gemeinsamen Angriff auf Frankreich wobei Karl Unterstützung für seine spanischen Gebiete benötigte.

00:10:38: Der Kaiser versprach unter anderem die Tochter des Königs zu heiraten und Wohlsee bei der Papstwahl zu unterstützen.

00:10:47: Ein Feldzug im Jahr fifteenhundertdreiundzwanzig unter Charles Brandon scheiterte jedoch kurz vor Paris, erneut fühlte sich der König von seinen Verbündeten ausgenutzt.

00:11:01: Nachdem Karl V. im Jahr fünfzehnhundertfünfundzwanzig die Franzosen bei Pavia besiegt hatte benötigte er England nicht mehr.

00:11:11: Er lehnte eine Aufteilung Frankreichs ab, was zum Ende des gemeinsamen Bündnisses führte.

00:11:17: Die unsichere Thronfolge Das drängendste Problem der Regierungszeit war das Fehlen eines männlichen Erben.

00:11:26: Katharinas erste Schwangerschaft endete fifteenhundertzehn in einer Fehlgeburt.

00:11:32: Ein im folgenden Jahr geborener Sohn verstarb bereits nach zweiundfünfzig Tagen –was das Königspaar in tiefe Trauer stürzte.

00:11:41: Weitere Kinder starben kurz nach der Geburt oder wurden totgeboren.

00:11:46: Erst fifteenhundertsechzehn überlebte mit Prinzessin Maria eine Tochter, doch der König sorgte sich um die Stabilität der Dynastie bei einer weiblichen Thronfolge.

00:11:57: Er befürchtete England könne durch die Heirat Marias zu einem Anhängsel einer fremden Macht werden.

00:12:04: Zudem gab es historische Vorbehalte gegen eine regierende Königin.

00:12:09: Da Katharina mit den Jahren keine weiteren Kinder bekam, wuchs der Wunsch des Königs nach einem legitimen Sohn.

00:12:17: Er hatte zwar einen unehrlichen Sohn namens Henry Fitzroy doch dieser konnte die Nachfolgefrage nicht rechtmäßig lösen.

00:12:27: Das Misstrauen gegen andere potentielle Thronkandidaten aus dem hohen Adel nahm währenddessen stetig zu Zweifel an der Ehe mit Katharina von Aragon.

00:12:39: Aufgrund der fehlenden Söhne begann der König seine Ehe religiös zu hinterfragen.

00:12:45: Er war ursprünglich ein strenger Katholik und trug den Titel Verteidiger des Glaubens.

00:12:51: Nun suchte er in der Bibel nach Erklärungen für seine Kinderlosigkeit.

00:12:56: Im Buch Leviticus fand er eine Passage, die besagte dass eine Ehe mit der Witwe des Bruders kinderlos bleiben würde.

00:13:05: Er interpretierte dies als Zeichen für Gottes Zorn über seine Verbindung mit Katharina.

00:13:11: Seine Verliebtheit in die Hofdame Ann Bolin verstärkte diesen Wunsch nach einer Trennung, ab dem Jahr fifteenhundertsechsundzwanzig massiv.

00:13:21: Ann weigerte sich lediglich seine Metresse zu werden was eine Obsession noch steigerte.

00:13:28: er war nun fest davon überzeugt dass seine erste Ehe vor Gott nie gültig gewesen und suchte nach Wegen für eine offizielle Annulierung.

00:13:38: Rechtliche Schritte Kardinal Wohlzey berief fifteenhundertsiebenundzwanzig ein Gericht ein, um die Gültigkeit der Ehe zu prüfen.

00:13:48: Der König trat dabei formal als Angeklagter auf, um den Prozess zu beschleunigen.

00:13:55: Da jedoch politische Hindernisse in Rom auftraten, zog sich das Verfahren in die Länge.

00:14:01: Kaiser Karl V hatte den Papst nach der Plünderung Romes unter seine Kontrolle gebracht und verhinderte eine Entscheidung zu Gunsten des englischen Königs, da er seine Tante Katharina schützen wollte.

00:14:16: Ein Gesandter des Papstes namens Kampagy reiste nach England – besaß aber kaum Befugnisse für ein Urteil!

00:14:25: Bei einer persönlichen Anhörung in London flehte Katharina den König öffentlich um Gerechtigkeit an.

00:14:32: Der Fall wurde schließlich nach Rom abgezogen, was eine Ablehnung der Annulierung gleich kam.

00:14:39: Wohlsee verlor daraufhin die Gunst des Königs und wurde entmachtet.

00:14:44: Sein Nachfolger Thomas Morus übernahm das Amt des Lordkanzlers während der König nach neuen theologischen und rechtlichen Argumenten suchte um seinen Willen ohne päpstliche Zustimmung durchzusetzen.

00:15:04: wurden europäische Universitäten konsultiert, um die Machtbefugnisse des Papstes in theologischen Fragen zu klären.

00:15:13: Thomas Cromwell stieg zum wichtigsten Berater auf und förderte die Idee einer eigenständigen englischen Kirche.

00:15:22: Der König erklärte schließlich, dass er in seinem eigenen Reich keine übergeordnete Autorität außer Gott ankenne.

00:15:30: Er bezeichnete den Papst lediglich als Bischof von Rom und beschuldigte ihn der unrechtmäßigen Machtanmaßung.

00:15:39: Der Klerus in England wurde gezwungen, den Monarchen als Oberhaupt der Kirche anzuerkennen.

00:15:45: Durch neue Gesetze wurden die Zahlungen an Rom eingestellt und die kirchliche Rechtsprechung dem König unterworfen.

00:15:53: Thomas Moros trat aus Protest von seinem Amt zurück.

00:15:57: Im Jahr fifteenhundertdreißig heiratete der König heimlich die bereits schwangere Ann Bolin während Thomas Cranmer zum neuen Erzbischof von Canterbury ernannt wurde.

00:16:10: Cranmar erklärte die erste Ehe mit Katharina kurz darauf für null und nichtig, N wurde offiziell zur Königin gekrönt und brachte kurz darauf ihre Tochter Elisabeth zur Welt.

00:16:22: der Papst reagierte mit der Androhung der Exkommunikation doch der Königs setzte Fünfzehnhundertvierunddreißig die Suprematsakte im Parlament durch.

00:16:33: Damit wurde er zum höchsten Oberhaupt der Church of England erklärt und die endgültige Trennung von der römisch-katholischen Kirche vollzogen.

00:16:42: Jede Berufung an ein römisches Gericht wurde gesetzlich verboten, womit England kirchenrechtlich vollkommen souverän wurde.

00:16:51: Dieser radikale Schritt veränderte die politische und religiöse Struktur des Landes dauerhaft Auch wenn der König persönlich viele katholische Traditionen beibehielt.

00:17:09: Katarina von Aragons und Prinzessin Marias.

00:17:13: Nach der Annulierung verlor Katharina ihren Titel als Königin, und lebte fortan als Witwe des Prinzen Arthur.

00:17:21: ihrer Tochter Maria wurde der Kontakt zur Mutter untersagt Und ihr eigener Haushalt wurde aufgelöst.

00:17:28: Durch ein neues Thronfolgegesetz wurde Maria zum Bastard erklärt während Enns nachkommen Vorrang erhielten.

00:17:36: Maria musste als Hofdame für ihre neugeborene Schwester Elisabeth dienen, was eine bewusste Demütigung darstellte.

00:17:45: Jeder Widerstand gegen diese neuen Regelungen wurde als Hochverrat eingestuft und mit dem Tode bedroht.

00:17:52: Führende Männer wie Thomas Moros und Bischof John Fisher wurden hingerichtet da sie den Eid auf die Supremativ verweigerten.

00:18:01: Es gab Berichte, wonach Ann Bolin den König drängte noch härter gegen Maria vorzugehen.

00:18:07: Trotz der schlechten Behandlung bewunderte der König insgeheim den Stolz seiner Tochter, duldete jedoch keinen Ungehorsam gegenüber seiner neuen Autorität.

00:18:17: Maria weigerte sich jahrelang beharrlich die Ungültigkeit der Ehe ihrer Eltern anzuerkennen.

00:18:25: Aufbau der anglikanischen Kirche Der König fühlte sich zunehmend für das spirituelle Heil seiner Untertanen verantwortlich.

00:18:35: Er beauftragte Thomas Cromwell mit der Inspektion der englischen Klöster, um deren Leben und Finanzen zu kontrollieren.

00:18:44: Die Mönche wurden verpflichtet einen Eid auf das neue Thronfolgegesetz und die königliche Vorherrschaft zu leisten.

00:18:53: Zudem wurden die Verehrung von Reliquien und das Pilgerwesen eingeschränkt da man sie für nutzlos hielt.

00:19:01: In den Jahren ab fifteenhundertsechsunddreißig wurden systematisch alle kleineren Klöster aufgelöst und ihr Besitz in die Königliche Schatzkammer überführt.

00:19:12: Später folgten auch die größeren Ordenshäuser, was dem Staat enorme Einnahmen bescherte.

00:19:19: Widerständige Eppte wurden wegen Hochverrats hingerichtet.

00:19:24: Der König förderte die Verbreitung einer englischsprachigen Bibel der sogenannten Great Bible, die in jeder Gemeinde ausliegen musste.

00:19:34: Er wollte damit den direkten Zugang zum Gotteswort ermöglichen – verbot jedoch private Diskussionen über die heilige Schrift in Wirtshäusern.

00:19:44: Trotz dieser Reformen blieb der König in seinen Glaubensgrundsätzen konservativ.

00:19:50: Im Jahr fifteenhundertneununddreißig wurden die sechs Artikel verabschiedet, und die Ohrenbeichte bestätigten.

00:20:02: Sowohl radikale Protestanten als auch überzeugte Katholiken wurden verfolgt, wenn sie von der offiziellen Lehrmeinung des Königs abwichen.

00:20:12: Es kam vor dass Anhänger beider Konfessionen am selben Tag hingerichtet wurden.

00:20:19: Die Kirche von England entwickelte sich so zu einem eigenständigen Weg zwischen den religiösen Fronten der damaligen Zeit.

00:20:27: Der König festigte seine Position als Stellvertreter Gottes auf Erden und nutzte die kirchlichen Ressourcen zur Stärkung seiner Macht.

00:20:37: Viele Diözösen wurden neu geordnet, und das Schulwesen erhielt durch die Umwandlung ehemaliger Klöster neue Impulse – Ehekrise und Jane Seymour.

00:20:49: Auch die zweite Ehe brachte nicht den ersehnten männlichen Thronfolger hervor.

00:20:55: Ann Bolin erlitt mehrere Fehlgeburten was das Verhältnis zum König zunehmend belastete.

00:21:02: Es kam zu heftigen Streitigkeiten, da Enn das Flörden ihres Mannes mit anderen Frauen nicht schweigend hinnahm.

00:21:10: Der König erinnerte sie barst daran, dass er sie ebenso schnell erniedrigen wie erhöhen könne.

00:21:17: Im Jahr fifteenhundertsechsunddreißig verstarb Katharina von Aragon, was der Monarch mit Erleichterung aufnahm .

00:21:25: Er erschien daraufhin komplett in gelb gekleidet in der Öffentlichkeit.

00:21:30: Nach einem schweren Sturz des Königs beim Turnier und einer weiteren fehlgeburten Enns wandte er sich Jane Seymour zu.

00:21:39: Jane galt als sanftmütig und gehorsam, was im Kontrast zu Enns temperamentvollem Wesen stand.

00:21:46: Sie lehnte Geschenke des Königes zunächst ab und betonte ihre Tugend –was sein Interesse nur weitersteigerte.

00:21:54: Hinter den Kulissen begannen Enns Gegner Beweise für einen angeblichen Ehebruch der Königin zu sammeln.

00:22:02: Der König zeigte sich bereit, diese Gerüchte zu glauben, da er sich in seiner Hoffnung auf Söhne betrogen fühlte.

00:22:10: Er behauptete sogar, er sei durch Hexerei in die Ehe mit N verlockt worden.

00:22:16: Seine Aufmerksamkeit galt nun fast ausschließlich Jane Seymour, die von der konservativen Fraktion am Hof gefördert wurde.

00:22:25: Die politische Situation wurde für N immer gefährlicher da sie kaum noch Verbündete hatte.

00:22:32: Ann Bolins Fall Im Mai, fifteenhundertsechsunddreißig wurden Ann Bolin und mehrere Höflinge verhaftet.

00:22:41: Man warf ihnen Ehebruch und die Planung der Ermordung des Königs vor.

00:22:46: Die Beweise waren lückenhaft Und basierten teils auf unterfoltererpressten Geständnissen.

00:22:53: Der König zeigte sich tief getroffen und reagierte mit Selbstmitleid und Wut.

00:22:59: Er beschuldigte Ann unzählige Liebhaber gehabt zu haben.

00:23:04: Kurz vor ihrer Hinrichtung wurde die Ehe annuliert, da angeblich rechtliche Hindernisse bestanden hatten.

00:23:11: N. wurde am neunzehnten Mai fünfzehnhundertsechsunddreißig im Tower enthauptet.

00:23:17: Nur wenige Tage später heiratete der Monarch Jane Seymour.

00:23:23: Er war davon überzeugt nun endlich eine rechtmäßige Ehe vor Gott zu führen.

00:23:29: Die schnelle Abfolge der Ereignisse schockierte viele Beobachter an den europäischen Höfen.

00:23:35: Dennoch wurde die neue Königin in England freundlich aufgenommen, da sie als friedfertiger galt.

00:23:41: Kapitulation und Versöhnung Jane Seymour bemühte sich um eine Aussöhnung zwischen dem König und seiner ältesten Tochter Maria.

00:23:53: Der Herrscher verlangte jedoch von Maria die vollständige Unterwerfung unter seine geistliche Oberhoheit.

00:24:01: Erst als sie schriftlich anerkannte, dass die Ehe ihrer Mutter ungültig war, kam es zum Wiedersehen.

00:24:09: Der König zeigte sich daraufhin wieder liebevoll und holte sie an den Hof zurück.

00:24:15: Maria blieb jedoch offiziell ein Bastard und wurde im Thronfolgegesetz hinter möglichen Kindern von Jane eingeordnet.

00:24:24: Damit war die Opposition im Adel vorerst geschwächt.

00:24:31: seinen Nachfolger per Testament frei zu bestimmen, was seine absolute Machtunterstrich.

00:24:37: Kurze Zeit später verstarb sein unehelicher Sohn Henry Fitzroy –was die Nachfolgefrage erneut auf Eduard zuspitzte.

00:24:47: Pilgrimage of Grace Im Norden Englern sprach, fifteenhundertsechsunddreißig ein großer Aufstand gegen die Kirchenreformen aus.

00:24:58: Die Rebellen forderten die Wiederherstellung der Klöster und die Wiedereinsetzung Marias in die Thronfolge.

00:25:05: Der König war militärisch unterlegen, und musste zum Schein auf die Forderungen eingehen.

00:25:11: Er versprach eine Generalamnestie und ein Parlament in York.

00:25:17: Sobald die Aufständischen sich aufgelöst hatten, ließ er die Anführer jedoch verhaften und hinrichten.

00:25:24: Über zweihundert Personen wurden im Zuge der Vergeltungsmaßnahmen getötet.

00:25:29: Diese Krise bestärkte den Monarchen in seinem Misstrauen gegenüber regionalen Machtstrukturen und der katholischen Opposition.

00:25:38: Er festigte seinen Griff auf die nördlichen Gebiete, und duldete keine weitere Einmischung in seine religiösen Angelegenheiten.

00:25:47: Geburt des Kronprinzen und Tod Jane Seymours Im Oktober fifteenhundertsiebenunddreißig brachte Jane Seymore Den langersehnten Sohn Eduard zur Welt.

00:26:00: Die Freude des Vaters war grenzenlos, doch die Königin starb nur zwölf Tage später am Kindbettfieber.

00:26:08: Der Monarch trauerte lange um sie und bezeichnete sie später als seine liebste Frau da sie ihm den Erben geschenkt hatte.

00:26:17: Für den kleinen Prinzen wurden strengste Sicherheits- und Hygieneregeln aufgestellt.

00:26:23: Seine Wohnräume mussten mehrmals täglich gereinigt werden Und jeder Kontakt mit Krankheiten wurde vermieden.

00:26:30: Der König sah seinen Sohn nur selten, wachte aber akribisch über dessen Wohlergehen.

00:26:36: Erst nach mehreren Jahren begann er, über eine neue Heirat nachzudenken.

00:26:42: Er blieb für fast vier Jahre Witwa was für seine Verhältnisse eine ungewöhnlich lange Zeit darstellte.

00:26:50: Währenddessen wuchs Eduard gesund in seinem eigenen Haushalt heran.

00:26:55: Ausschaltung konservativer Adliga.

00:26:58: Das Misstrauen gegen Mitglieder der alten Adelsfamilien wie die Körtnays und Poles blieb bestehen.

00:27:05: Der König befürchtete, sie könnten aufgrund ihrer Abstammung eigene Ansprüche auf den Thron erheben.

00:27:12: Im Jahr fifteenhundertdreißig wurden mehrere prominente Adlige wegen angeblichen Hochverrats hingerichtet.

00:27:20: Diese Maßnahmen dienten vor allem der Absicherung der Tudor Herrschaft und der Einschüchterung potentieller Gegner der religiösen Reformen.

00:27:29: Damit verschwanden die letzten großen Kritiker aus den Reihen des Hochadels dauerhaft vom Hof.

00:27:36: Befestigung Englands.

00:27:39: Angesichts drohender Invasionen durch katholische Mächte modernisierte der König die Landesverteidigung massiv.

00:27:47: Er investierte enorme Summen in den Ausbau der Flotte und im Bau neuer Kriegsschiffe.

00:27:54: Entlang der Südküste entstand eine Kette moderner Festungsanlagen.

00:27:58: Auch die Häfen wurden erweitert und eine ständige Verwaltung für die Marine eingerichtet.

00:28:05: Dieses militärische Bauprogramm war eines der größten in der englischen Geschichte, und sicherte das Land gegen Angriffe vom Meer her ab.

00:28:14: Die Marine wurde zu einem zentralen Instrument der nationalen Sicherheit.

00:28:19: Politische Ihe mit Anna von Kleve.

00:28:24: Thomas Cromwell suchte eine Allianz mit potestantischen Fürsten in Deutschland und schlug eine Ehe mit Anna von Kleve vor.

00:28:34: Hans Holbein malte ein Porträt der Braut, das dem König gefiel.

00:28:39: Beim ersten persönlichen Treffen in Rochester war er jedoch schwer enttäuscht da Anna ihn in seiner Verkleidung nicht erkannte.

00:28:49: Er fühlte sich von ihrem Äußeren abgestoßen und suchte sofort nach Wegen die Ehe zu vermeiden.

00:28:56: Da dies politisch zu gefährlich war fand die Hochzeit fifteenhundertvierzig statt.

00:29:02: Der König behauptete jedoch, die Ehe nie vollzogen zu haben da er körperliche Abneigung empfand.

00:29:10: Anna zeigte sich klug und stimmte eine Annulierung nach wenigen Monaten zu.

00:29:16: Als Belohnung wurde sie als gute Schwester des Königs bezeichnet Und er hielt eine großzügige Pension sowie mehrere Landsitze.

00:29:26: Sie blieb in England und genoss fortan ein hohes Ansehen bei Hofe, wobei sie nach der Königin und den Töchtern den höchsten Rangeinnahmen.

00:29:36: Diese friedliche Lösung ersparte dem Land eine weitere Krise – und ermöglichte es dem Monarchen sich bereits kurz darauf, seiner nächsten Favoritin Catherine Howard zuzuwenden.

00:29:50: Sturz Thomas Cromwells.

00:29:53: Die gescheiterte Ehe mit Anna von Kleve schwächte die Position von Thomas Cromwell erheblich.

00:30:00: Seine konservativen Gegner nutzten die Gelegenheit, um ihn des Hochverrats und der Kätzerei zu beschuldigen.

00:30:07: Der König ließ seinen langjährigen Minister im Juli fifteenhundertvierzig verhaften und ohne ordentlichen Prozess hinrichten.

00:30:16: Kurz darauf bereute er diese Entscheidung und beklagte den Verlust seines fähigsten Dieners.

00:30:23: Dennoch übertog er nie wieder einem einzelnen Berater eine derartige Machtfülle.

00:30:29: Er regierte fortan stärker persönlich und duldete keine Einschränkungen seiner Autorität mehr.

00:30:36: Cromwells Fall markierte das Ende der großen Reformphase, und eine Rückkehr zu einer vorsichtigeren Religionspolitik.

00:30:44: Der Hof wurde nun wieder stärker von den alten Adelsfamilien wie den Howards dominiert – ehe mit Catherine Howard!

00:30:53: Noch am Tag von Cromwells Hinrichtung heiratete der König die sehr junge Catherine Howard.

00:31:00: Er war sichtlich verliebt in sie und nannte sie sein Juwel ohne Markel.

00:31:06: Auf einer gemeinsamen Reise in den Norden zeigte er sich als gnädiger Herrscher, doch Catherine begann eine Affäre mit einem Kammerdienern namens Kahlpepper.

00:31:17: Als diese Beziehung ans Licht kam reagierte der Königs mit tiefem Schmerz und Tränen.

00:31:24: Catherine wurde des Ehebruchs angeklagt und fifteenhundertzweiundvierzig hingerichtet, was den alternden Monarchen schwer erschütterte.

00:31:34: Krieg gegen Frankreich und Schottland.

00:31:37: Fünfzehnhundertvier-undviertzig bis fünfzehundertfünfundvierzch.

00:31:42: Erneut kam es zu militärischen Konflikten an der Nordgrenze und in Frankreich.

00:31:48: Nach dem Sieg bei Solway Moss gegen die Schotten versuchte der König eine Ehe zwischen seinem Sohn und Maria Stuart zu erzwingen.

00:31:57: In Frankreich führte er fifteenhundertvierundvierzig persönlich seine Truppen an, und eroberte die Stadt Boulogne.

00:32:05: Während der Seeschlacht im Solent sank jedoch sein Flaggschiff Mary Rose vor seinen Augen.

00:32:12: Die Kriege verschlangen enorme Summen und führten zur einer massiven Geldentwertung in England.

00:32:19: Dennoch sah er den Fall von Boulogne als einen späten Triumph seiner militärischen Laufbahn an.

00:32:25: Ehe mit Catherine Parr.

00:32:28: Seine sechste Frau, Catherine Parr, heiratete er im Jahr fifteenhundertdreiundvierzig.

00:32:35: Sie war eine gebildete Frau die sich um die Erziehung seiner Kinder kümmerte und Maria sowie Elisabeth wieder in die Thronfolge aufnehmen ließ.

00:32:44: Während seines Feldzugs in Frankreich fungierte sie als Regentin und leitete die Staatsgeschäfte mit großem Geschick.

00:32:53: Ihr Interesse an reformatorischen Ideen führte jedoch zu Konflikten, mit konservativen Beratern wie Bischof Gardiner.

00:33:02: Es wurde sogar ein Haftbefehl gegen sie vorbereitet.

00:33:06: Catherine gelang es jedoch den König durch geschickte Unterwerfung zu besänftigen indem sie behauptete ihre religiösen Diskussionen hätten nur seine Ablenkung von seinen Schmerzen gedient.

00:33:18: Der König akzeptierte diese Erklärung und schützte sie vor ihren Gegnern.

00:33:24: Die Ehe blieb bis zu seinem Tod stabil und harmonisch.

00:33:28: Catherine Parr veröffentlichte als erste englische Königin eigene Bücher, und förderte den Gebrauch der englischen Sprache im Gebet.

00:33:37: Sie schuf eine familiäre Atmosphäre am Hof die den Kindern des Königs sehr zugute kamen.

00:33:44: Durch ihre Vermittlung wurde das Verhältnis zwischen dem Vater und seinen Töchtern in den letzten Lebensjahren deutlich friedlicher und geordneter.

00:33:55: Nachfolgeregelung und Tod.

00:33:58: Ende fifteenhundertsechsundvierzig regelte der König seinen Nachlass, und legte fest das ein Rat von sechzehn Männern die Regentschaft für seinen minderjährigen Sohn Eduard übernehmen sollte.

00:34:11: Er wollte verhindern dass eine einzelne Person zu viel Macht erlangte.

00:34:17: Kurz vor seinem Ende ließ er noch den Earl of Surrey wegen Hochverrats hinrichten.

00:34:23: Am achtundzwanzigsten Januar, fifteenhundertsieben und vierzig verstarb er schließlich im Whitehall-Palast.

00:34:31: In seinen letzten Stunden verlangte er nach Thomas Cranmer und drückte dessen Hand da er nicht mehr sprechen konnte.

00:34:39: Sein Tod wurde zunächst drei Tage geheimgehalten um die Machtübergabe abzusichern.

00:34:45: Seinen Leichnamen wurde nach Windsor überführt und in der St.

00:34:49: George's Chapel neben Jane Seymour beigesetzt.

00:34:53: Sein geplantes, prachtvolles Grabmal wurde auf grundfinanzieller Nöte seiner Nachfolger nie fertiggestellt.

00:35:01: Der Sarkophag, den er ursprünglich für sich vorgesehen hatte, wurde viel später für das Grab von Admiral Nelson verwendet.

00:35:10: Heute erinnert nur eine einfache Steinplatte im Boden an seine letzte Ruhestätte.

00:35:16: Bei einer Öffnung der Gruft im neunzehnten Jahrhundert fand man nur noch seine Skelettreste vor.

00:35:22: Der König hinterließ ein Land im Umbruch, dessen religiöse und politische Zukunft weitgehend von der Stabilität der jungen Thronfolge abhing.

00:35:33: Seine Bestattung erfolgte nach traditionellen Rieten wobei die Grabrede von seinem alten Weggefährten Stefan Gardiner gehalten wurde.

00:35:42: Die Tudor-Dynastie sollte noch über fünfzig Jahre fort bestehen bevor sie mit Elisabeth den Ersten erloscht Vermächtnis.

00:35:53: Hinterlassen wurden über fünfzig Paläste und eine gewaltige Sammlung an Kunstwerken und Büchern.

00:36:00: Die Marine war zu einer schlagkräftigen Kraft aufgestiegen, doch die Staatskassen waren durch die Kriege fast leer.

00:36:08: Seine Herrschaft markierte den Höhepunkt der königlichen Macht in England, da er die Kirche der Krone unterordnete.

00:36:16: Dies legte den Grundstein für eine neue nationale Identität.

00:36:21: Gleichzeitig führte der Bruch mit Rom zur Isolierung des Landes in Europa.

00:36:27: Die sozialen Folgen der Klosterauflösung waren für die Landbevölkerung oft hart, da wichtige Hilfeinrichtungen verschwanden.

00:36:36: Dennoch blieb er in der Erinnerung des Volkes eine prägende Gestalt, die das moderne England entscheidend mitgestaltete – Persönlichkeit und Interessen.

00:36:47: Er galt als der ideale Renaissanceherrscher seiner Zeit.

00:36:52: Neben seiner Muttersprache beherrschte er Latein, französisch und italienisch fließend.

00:36:59: Er war ein großer Förderer der Künste und holte bedeutende Maler wie Hans Holbein an seinen Hof.

00:37:06: Seine musikalische Leidenschaft zeigte sich im Spiel der Laute – und in eigenen Kompositionen wie dem Lied «Pastüme with good company».

00:37:17: Er begeisterte sich für Astronomie und Medizin und mischte sogar eigene Heilmittel gegen die Pest an.

00:37:25: In seiner Jugend war er ein hervorragender Athlet, der im Tennis- und beim Tjosten glänzte.

00:37:32: Sein Temperament war legendär – er konnte sehr charmant sein aber auch zu plötzlichen Wutausbrüchen neigen.

00:37:41: Er suchte oft die Nähe zu fähigen Männern aus einfachem Stand was zu einer neuen Meritokratie am Hof führte.

00:37:49: Gleichzeitig war er sehr gläubig und befasste sich intensiv mit theologischen Schriften.

00:37:56: Sein Bedürfnis nach einem männlichen Erben trieb viele seiner politischen und persönlichen Entscheidungen voran.

00:38:04: Trotz seiner Grausamkeit gegenüber Gegnern, war er beim einfachen Volk beliebt, da er Pracht und Stärke verkörperte.

00:38:13: Durch die weite Verbreitung der Bibel mit seinem Bildnis wurde er der erste König dessen Gesicht landesweit bekannt war.

00:38:21: Sein Interesse an der Seefahrt führte zur Gründung der modernen englischen Marine.

00:38:27: Er blieb Zeit seines Lebens ein Mann voller Widersprüche, der sowohl humanistische Ideale als auch absolutistische Machtansprüche in sich vereinte.

00:38:37: Seine Vorliebe für masqueraden und prunkvolle Feste prägte das kulturelle Leben am Hof über Jahrzehnte.

00:38:46: Im Alter entwickelte er eine fast paranoide Sorge vor Verschwörungen was zu zahlreichen Verhaftungen führte.

00:38:54: Dennoch blieb er bis zuletzt eine inspirierende Führungspersönlichkeit für seine Anhänger.

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